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Prix Suisseculture 2012

Prix Suisseculture 2012 geht an Guy Krneta

Der Prix Suisseculture, der dieses Jahr zum dritten Mal verliehen wird, geht an den Basler Autor und Performer Guy Krneta. Der Preis wurde am 7. Juli 2012 in feierlichem Rahmen in Biel in Anwesenheit des Bieler Stadtpräsidenten Erich Fehr übergeben.

 

Mit dem Prix Suisseculture in der Höhe von 20 000 Franken zeichnet eine unabhängige Jury eine Persönlichkeit aus, die sich besondere Verdienste um die Förderung und Vermittlung des Kulturschaffens in der Schweiz erworben hat. Zweck des Preises ist es, eine ausserordentliche kulturelle und kulturpolitische Leistung zu verdanken und dem Publikum bekannt zu machen. Der Prix Suisseculture wird von Suisseculture ausgeschrieben, der Dachorganisation der Kulturschaffenden in der Schweiz. Gestiftet wird er von der Schweizerischen Interpretenstiftung SIS.

 

Mit Guy Krneta, geb. 1964, ehrt die Suisseculture einen äusserst engagierten Kulturschaffenden. Guy Krneta hat eine überaus reiche künstlerische Biografie vorzuweisen. Er ist Theaterautor und arbeitete als Dramaturg. Prosaveröffentlichungen in Mundart und Hochdeutsch, er erarbeitet regelmässig Schulhausromane. Stets war und ist Guy Krneta kulturpolitisch engagiert, so zum Beispiel bei Kunst+Politik, wo er als Präsident massgeblich die Aktion Rettet Basel verantwortet. Er war Mit-Initiator des Schweizerischen Literaturinstituts. Künstlerische Arbeit und kulturpolitisches Engagement gehen beim vierfachen Familienvater Hand in Hand. Sein Engagement hat öffentliche Wirkung. Krneta ist einer, der hinsteht, sich Debatten stellt und sie selber initiiert. Klug, gradlinig, weltoffen und stets über die eigenen künstlerischen Ambitionen hinaus blickend, ist Krneta eine Ausnahmeerscheinung im Schweizer Kulturbetrieb.

 

Die Jury des Prix Suisseculture tagte unter dem Vorsitz der Präsidentin von Suisseculture, Ruth Schweikert. Der Jury gehörten die Vorsteherin des Amtes für Kultur des Kantons Bern, Anita Bernhard, die  Ständerätin Anne Seydoux aus dem Kanton Jurader Direktor der Berner Hochschule der Künste, Thomas Beck, der Bieler Kulturveranstalter Hans-Ruedi Käser, die Künstlerin Barbara Meyer Cesta aus Biel und der Berner Kulturjournalist Beat Glur an.

Suisseculture, der Dachverband der professionellen Kulturschaffenden in der Schweiz, vertritt 27 Organisationen von Kulturschaffenden und UrheberInnen. Bei Suisseculture sind die Schrift­stellerInnen, die Theaterschaffenden, die bildenden KünstlerInnen, die MusikerInnen, die FilmemacherInnen, die JournalistInnen und die FotografInnen organisiert. Suisseculture setzt sich vor allem für die Verteidi­gung der Urheberrechte und die Verbesserung der sozialen Situation von Kulturschaffenden ein.

 

Die öffentliche Preisverleihung an Guy Krneta fand am 7. Juli 2012 im Rahmen von Cyclope, im Expoparc Nidau statt.

Prix Suisseculture 2010

 

 

 

Prix Suisseculture 2010 an Patrik Landolt

Der Prix Suisseculture, der dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen wird, geht an den Zürcher Musikproduzenten, Musikverleger und Publizisten Patrik Landolt. Der Preis wird am 1. Juni 2010 in feierlichem Rahmen im Theater Neumarkt Zürich in Anwesenheit von Regierungsrat Markus Notter überreicht.

 

Mit dem Prix Suisseculture in der Höhe von 20 000 Franken zeichnet eine unabhängige Jury eine Persönlichkeit aus, die sich besondere Verdienste um die Förderung und Vermittlung des Kulturschaffens in der Schweiz erworben hat. Zweck des Preises ist es, eine ausserordentliche kulturelle und kulturpolitische Leistung zu verdanken und dem Publikum bekannt zu machen. Der Prix Suisseculture wird von Suisseculture ausgeschrieben, der Dachorganisation der Kulturschaffenden in der Schweiz. Gestiftet wird er von der Schweizerischen Interpretenstiftung SIS.

 

Mit Patrik Landolt, geb. 1956, ehrt die Suisseculture einen äusserst engagierten Kulturfachmann, der sich seit Jahrzehnten für den Jazz und die experimentelle Musik einsetzt. So war er Gründungsmitglied des Veranstaltungsteams «Fabrikjazz», und der Festivals «Taktlos» und «Unerhört» sowie Initiant und Leiter der «Schaffhauser Jazzgespräche». Von 1981 bis 2002 war er Kulturredaktor der WoZ. Seit 1986 betreibt er das CD-Label Intakt-Records. Mit «Unerhört»  wurde ein neuer Typus des Jazzfestivals geschaffen: ein Festival, bei dem die Musikerinnen und Musiker auch in der Programmierung den Ton angeben, und das die Musik vom Kulturzentrum über Museen, Jazzclubs, Theaterhäuser, Musikhochschulen und Gymnasien bis ins Altersheim trägt.

 

Die Jury des Prix Suisseculture tagte unter dem Vorsitz der Präsidentin von Suisseculture, Ruth Schweikert. Der Jury gehörten der Zürcher Regierungsrat Markus Notter, die Waadtländer Nationalrätin Josianne Aubert,  der Direktor der Zürcher Hochschule der Künste Thomas Meier, der Filmemacher und –produzent Samir, die Ko-Direktorin des Theaters Neumarkt Barbara Weber und die DRS-Kulturredaktorin Karin Salm an.

 

Laudatio Ruth Schweikert

 

 

Prix Suisseculture 2008

 

1. Prix Suisseculture an Frédéric Gonseth am 12. September in Freiburg verliehen

Zum ersten Mal vergibt Suisseculture, die Dachorganisation der Kulturschaffenden der Schweiz, den Prix Suisseculture. Der Preisträger ist der Westschweizer Filmemacher und Kulturförderer Frédéric Gonseth.

 

Gonseth war unter anderem Initiator des kollektiven Projekts «Archimob», das die Erinne­rungen von Schweizerinnen und Schweizern aus der Zeit des Aktivdienstes dokumentiert. Mit dem Prix Suisseculture wird Frédéric Gonseth auch für sein Engagement als Präsident der Organisation CultureEnJeu ausgezeichnet, die sich beispielhaft für die Finanzierung von kulturellem Schaffen einsetzt.

 

Mit dem Prix Suisseculture in der Höhe von 20 000 Franken zeichnete die unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Daniel Fueter, dem ehemaligen Präsidenten von Suisseculture, eine Persönlichkeit aus, die sich besonders um die Vermittlung und Förderung des Kulturschaffens in der Schweiz verdient gemacht hat. Zur Jury gehörten zudem die Freiburger Staatsrätin Isabelle Chassot, die Direktorin des Migros-Kulturprozents, Hedy Graber, der Kulturförderer Christoph Reichenau, der Publizist Aurel Schmidt, die Schriftstellerin Ruth Schweikert und die Kunsttheoretikerin Gesa Ziemer.

 

Laudatio von Jean-François Bergier  (französisch)

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