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Kulturflatrate

Die digitale Revolution des Urheberrechts?

 

Suisseculture hat sich an ihrer Präsidentenkonferenz im November 2009 mit den Herausforderungen an das Urheberrecht auseinander gesetzt.

 

Suisseculture will sich den Herausforderungen aktiv stellen, die durch die Verbreitung künstlerischer und urheberrechtlich geschützter Werke mittels neuer Kanäle entstehen. Hierbei muss sicher gestellt werden, dass die Urheberinnen und Interpreten nicht um Ihre Rechte und Entschädigungen geprellt werden.

 

Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten der Verbreitung künstlerischer Werke, welche die neuen Kommunikationstechnologien bieten, breit genutzt werden können. Dazu braucht es vermutlich neue Lösungen, wie sie eine Kulturflatrate allenfalls bieten könnte.

 

Eine solche Flatrate sieht vor, dass für gewisse nicht kommerzielle Nutzungen im Internet eine Pauschalentschädigung entrichtet, die an die Künstlerinnen und Künstler sowie die Inhaberinnen und Inhaber der Rechte verteilt würde.

 

 

Arbeitspapier zur Kulturflatrate

Wieso möchte Suisseculture diese Diskussion führen?

Die Mitglieder von Suisseculture sind im vollen Umfang und in diversen Formen von dieser Situation betroffen. Als Dachverband der Kulturverbände und der Urheberrechtsgesellschaften sind wir der Meinung, dass es unsere Aufgabe ist, sich diesen Fragen zu stellen und die Diskussion aktiv mit zu gestalten.


Arbeitspapier Kulturflatrate als PDF

«Die Kulturflatrate ist das Konzept einer gesetzlich geregelten Pauschalabgabe auf Internet-Anschlüsse, die an die Rechteinhaber digitaler Inhalte verteilt
werden soll. Im Gegenzug soll dafür die öffentliche Verbreitung digitaler Kopien, beispielsweise in Filesharing-Netzwerken, legalisiert werden.»


de.wikipedia.org/wiki/Kulturflatrate

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