"Thank You Day" des Schweizer Kultursektors: Mit vereinten Kräften die Krise überwinden

Die Kultur wurde durch die Pandemie mit voller Härte getroffen, und auch in den nächsten Monaten – zum Teil sogar Jahren – gilt es, zahlreiche kulturspezifische Herausforderungen zu meistern. Eine Woche nach der Aufhebung der letzten noch bestehenden sanitarischen Covid-Massnahmen möchte der Kultursektor laut und deutlich Danke und «willkommen zurück» sagen!

Wie kaum eine andere Branche hatte der Kultursektor in den letzten zwei Jahren unter den Folgen der Pandemie zu leiden. Trotz dieser widrigen Umstände hat der grösste Teil der Schweizer Kulturlandschaft die Krise bis heute überlebt.

Wir sind der Überzeugung, dass Kultur ein unverzichtbares Gemeingut ist. Es war denn auch nur durch gemeinsame Anstrengungen möglich, einen regelrechten kulturellen Kahlschlag bislang zu verhindern. Letzteres gelang insbesondere

  • dank des Willens aller im Kultursektor Tätigen, die Kultur trotz der Krise am Leben zu erhalten;
  • dank der Unterstützung des Publikums, das nicht gänzlich weggeblieben ist, sondern trotz Einschränkungen und schwierigen Bedingungen der Kultur die Treue hielt; und
  • dank der finanziellen Unterstützungsmassnahmen der öffentlichen Partner*innen und einem regen und konstruktiven Austausch zwischen Behörden und Kulturverbänden.

"Thank You Day" als Zeichen der Wertschätzung

Was die Zukunft bringt, wissen wir nicht. Dennoch hat sich die Taskforce Culture im Sinne einer Zwischenbilanz entschieden, anlässlich der Aufhebung der Besonderen Lage letzte Woche den 8. April 2022 als nationalen “Thank You Day” auszurufen. Damit soll die Wertschätzung des Kultursektors gegenüber allen beteiligten Partner*innen zum Ausdruck gebracht werden. Wir danken insbesondere unserem Publikum, das uns unterstützt und durch seine Treue die Unverzichtbarkeit der Kultur in unserer Gesellschaft demonstriert hat.

Die Aktion in den sozialen Medien mit dem Slogan "Kultur ist unser Beruf, willkommen zurück" soll von möglichst vielen Akteur*innen im Kultursektor geteilt werden. Gleichzeitig rufen wir in Erinnerung: Die Kultur ist geöffnet, kommen Sie vorbei!

 

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